Tsukemono – eingelegter Rettich, eingelegte Karotten und Gurken
Gari – japanischer Sushi-Ingwer
Küchenhelfer für alle Fälle
Japanische Klassiker
Okonomiyaki – japanischer Pfannkuchen
Yakitori – knusprige Spiesse
Vegane Miso-Suppe
Sushi selber machen
Gunkan Maki und Nigiri-Sushi
Temaki Sushi
Uramaki und Futomaki – zwei Arten Sushi mit Teriyaki-Sauce
Nudeln & Reisgerichte
Goma Shōga Soba – Sesam-Ingwer-Soba
Veganer Unagi Don – gebackene Aubergine mit Tofu-Sesam-Reis
Hayashi-Reis
Süsser Abschluss
Matcha Kanten mit Kokossauce
Quiz
Abschlussprüfung
Austauschforum
Fragen zum Kurs
Weitere Empfehlungen
Sushireis richtig kochen Für Sushi nimmt man nicht einfach irgendeinen Reis. Es muss Sushireis sein – in Japan Sumeshi genannt. Das Besondere an Sumeshi ist seine perfekte Balance aus Klebrigkeit und Textur. Er haftet fest genug zusammen, um seine Form als Sushi-Rolle zu behalten, bleibt im Mund aber dennoch angenehm locker und behält einen leichten Biss. Der Reis hat einen extrem hohen Stärkeanteil. Durch das Kochen wird er daher klebrig, unterscheidet sich aber vom Klebreis (Sticky Rice) aus Thailand, der beim Kochen seine Form verliert. Sumeshi wird nach dem Kochen und Quellen mit einem Mix aus Reisessig, Zucker (bei uns mit Ahornsirup) und Salz gewürzt, was den unverkennbaren süss-säuerlichen Geschmack ergibt. Sushi entstand übrigens aus einer Methode zur Fischkonservierung. Schon vor etlichen hundert Jahren hatte man in Asien rohen Fisch monatelang in salzigem Reis fermentiert, um ihn haltbar zu machen. Man ass dann nur den Fisch, der wenig appetitliche und säuerliche Reis wurde hingegen weggeworfen. Im Laufe der Jahrhunderte verkürzte man den Prozess, sodass der Reis geniessbar blieb und man ihn mitessen konnte. Den endgültigen Durchbruch zum heutigen Fast-Food-Sushi gab es im 18. Jahrhundert in Tokio, als man den Reis einfach frisch zubereitete, direkt mit Essig säuerte und mit fangfrischem, rohem Fisch belegte.